Das Boot, die Ladung und das Schiff

Lobe das kleine Boot,
aber die Ladung bringe
auf einem großen Schiff unter.

Hesiod

Spannendes Wasser

Ich bin gespannt wie du diesen Spruch interpretierst.
Wenn du magst kannst du unten kommentieren…

LG,
Stefan

26 Kommentare zu Das Boot, die Ladung und das Schiff

  1. Katja Siebert 17. April 2015 um 17:49 #

    Das ist mal ein Sinn Spruch zum nachdenken.
    Ich würde ihn so interpretieren, dass es im Leben keine eierlegende wollmilchsau gibt , sondern dass jedes Ding seinen Sinn hat.
    Schnelligkeit und Wendigkeit mit dem kleinen Boot und das langsamere Boot für schwere Lasten , jedes wird zu seiner zeit gebraucht.

    • Stefan Seidner 26. April 2015 um 09:32 #

      Danke für deine Interpretation, Katja!
      Das mit dem wendigen Kleinboot und dem Schwerlast-Schiff sehe ich ganz ähnlich.

  2. Inge Klein 12. Mai 2015 um 06:38 #

    Für mich bedeutet der Spruch, im Kleinen liegt eine nicht zu unterschätzende Kratf, die für das Große benötigt wird. Oder anders gesagt, ohne das Kleine entwickelt sich nicht das Große.

    • Stefan Seidner 17. Mai 2015 um 16:39 #

      Interessante Deutung. Dazu fällt mir natürlich gleich dieses Zitat ein:

      Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

  3. Günther 27. Juni 2015 um 14:02 #

    Man kann ja kleine Boote mögen, aber für Lasten ist ein großes Schiff sicherer.
    Sicherheit geht vor!

  4. Reiner 9. September 2015 um 15:32 #

    Loben und sich bedanken auch für die Kleinigkeiten im Leben halte ich für außerordentlich wichtig. Mit Dankbarkeit und nachhaltiger wie zielorientierter Arbeit im Kleinen schafft man Großes… so meine Interpretation,…:-)

  5. Andrea 24. September 2015 um 20:41 #

    Zufrieden sein mit dem was ist und immer nach der nächsten besseren/größeren Version streben.
    Auf jeden Fall ein interessanter Spruch. Grüße an alle!!

    • bording 8. März 2016 um 17:07 #

      Jede Aussage hat zur richtigen Zeit, seine Berechtigung

  6. Cornelio 27. September 2015 um 21:04 #

    kann auch spontan so verstanden werden: Predige Wasser – trinke Wein… Moment bitte, bevor Ihr jetzt alle lospoltert! Vergleicht die beiden Texte. und dann erst reagieren. Co..

    • Stefan Seidner 25. Oktober 2015 um 15:43 #

      Schön dass jeder seine eigene Interpretation der Sinnsprüche findet 🙂
      Wobei ich mich noch frage welchen zweiten Text du meinst, Cornelio.

  7. christian gugenberger 13. November 2015 um 13:44 #

    Der Spruch läßt tatsächlich Interpretationen verschiedener Energien zu und zeigt somit wie nah das vermeintlich Gute und Schlechte oft beisammen sind und es nur auf den Beobachter ankommt, welche Energie er dem Spruch beimißt. Mein Zugang dazu ist folgender, dass ich ihn mal so interpretiere wie ihn mein Herz wahrnimmt:

    „Wer Großes bewirkt, erkennt auch den Wert des Kleinen“ oder „Wer das Kleine ehrt, ist auch fähig Großes zu tun“ je nach Geschmack oder man kann rationell auch eine Täuschung hineininterpretieren im SInne der Interpretation von Cornelio.

    Mir persönlich wird durch diesen Sinnspruch wieder mal ganz bewusst, darauf zu achten, welche Energie im eigenen Herzen vorhanden ist, weil dieses dann mit der gleichen Energie im Außen in Resonanz geht und dazu fällt mir ganz Spontan wieder der Spruch aus dem kleinen Prinzen ein „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen gut“

    In diesem Sinne spürt das Herz dann auch welche Absicht, bzw welche Interpretation zu einem gegebene Lebenssachverhalt für mich wahr ist und geht dann entsprechend in Resonanz oder eben nicht und kreiert somit das eigene Erleben.

    DANKE für den Spruch Stefan

  8. Angelica 27. November 2015 um 01:01 #

    Hallo Stefan,

    im Alltag das kleine wunderbare Schöne sehen, das Dankbarkeitskonto füllen …

    Besten Gruß durch die Nacht,
    Angelica

  9. Clemens 30. Januar 2016 um 20:03 #

    Meine Interpretation:
    Dass man kleine Erfolge loben soll während man gleichzeitig sich hohe (Lebens-)Ziele setzt!

  10. Carlo 4. Februar 2016 um 20:12 #

    Ein Jedes hat seine Bestimmung und seinen Zweck.

    Ein Ahorn ist kein Rosenbusch. Ein Hund ist kein Vogel.
    ( Die Bürger: Keine Melkkuh, noch Sklaven -[ sorry, not political correct ] )

    Durch Verwechslung entsteht Verwirrung.
    Verwirrung bedeutet Unklarheit und Desorientierung…

    Erkenne im Sinn der Dinge diese als gleich gültig und
    lasse ein Jedes seinen eigenen Zweck und seine Bedeutung erfüllen.
    Ein Jedes in seiner Art. (…mit Respekt und Wertschätzung)

    So wie im richtigen Leben…

    Ein toller Spruch für Berlin & Brüssel 🙂

    Mit einem herzlichen Gruß in die Community !

  11. Hildegard Stagge 7. Mai 2016 um 14:27 #

    Hallo Stefan,

    das ist mal ein außergewöhnlicher Spruch und mir gefällt er gar nicht. Für mich schwingt da eine Hinterlist uns Zweideutigkeit mit, die mich unangenehm berührt. Ich kenne keine meiner eigenen Situationen, auf die dieser Spruch auch nur andeutungsweise passen würde. Trotzdem DANKE, denn oft sind es die Dinge, die ich spontan ablehne, die im Nachhiein aber Positives bei mir bewirken.
    Warten wir`s ab.
    Sonnige Grüße
    Hildegard

    • Stefan Seidner 12. Mai 2016 um 17:40 #

      Ja, oft sind die Dinge die man erstmal von sich weist, diejenigen die einem am meisten lehren können.

      Ich find’s toll, dass fast jeder Sinnspruch-Abonnent etwas Anderes in diesem Spruch sieht. Danke für unser gemeinschaftliches Interpretieren – ich finde es sehr lehrreich! 🙂

  12. Philipp Engler 6. August 2016 um 21:58 #

    Es gibt so Manches im Leben,was sich als Lösung anbietet.Doch man muß wissen welche die richtige ist.

    • Stefan Seidner 13. August 2016 um 17:31 #

      Und jeder darf, zumindest in einem freien Land wie Deutschland, zum Glück (überwiegend) selbst definieren, was für einen selbst „richtig“ ist 🙂

  13. Carsten P. 31. Oktober 2016 um 10:36 #

    Ich sehe das Ganze metaphorisch – es ist bei beiden eigentlich ein- und dasselbe Boot/Schiff gemeint 😉 hmmmm!?!
    Nun dürft Ihr grübeln

  14. Carsten S. 27. Dezember 2016 um 15:18 #

    Gehe auf Nummer sicher.

  15. Philipp Engler 28. Dezember 2016 um 11:08 #

    Dankbar sein,für die Lösungen,die einem angeboten werden und die richtige Lösung wählen.Große Aufgaben (Problemstellungen)erfordern große Lösungen.Mag sein dass einem kleine Lösungen angeboten werden,aber wir wählen die passenden und in dem Fall großen Lösungen.

  16. Doris 13. Januar 2017 um 10:26 #

    Das kleine Boot bin ich, mein Bewusstsein. Mein Wille. Mein Ego. Mein Körper. Meine Erfahrungen.
    Das große Boot ist all das, was mich inspiriert, das Überbewusstsein, das Unterbewusstsein, die Quelle in mir. Gottes Geist in mir.

    Das kleine Boot, wird auf wundervolle Weise vom großen Boot gespeist.

    Ob wir nun ein kleines Licht auf Erden sind, oder ein ganz großer Geist eines Jahrhunderts. Was immer wir im kleinen Boot ansammeln können, konnte nur durch das große Boot geschehen. Ich bekam den Treibstoff von ihm. Ich darf gerne auf das kleine Boot stolz sein, ist es ja meines. Aber ich sollte nie vergessen, dass es mich ohne das große Boot nicht geben würde. Wenn ich das weiß, ist es mir ein Bedürfnis, dass all das, was ich im kleinen Boot ansammeln und lagern kann, irgendwann wieder zum großen Boot zurückkehrt. Wir geben unsere Ernte ab.

    Wir löschen das kleine Boot für das Große. Das ist ein ewiger Kreislauf.

    Was ich in mein kleines Boot lade? Das entscheide ich ganz allein. Das ist mein Geburtsrecht! Meine Freiheit. Aber wirklich frei entscheiden kann ich nur, wenn das kleine Boot mit dem großen Boot in vollkommener Harmonie ist. Wir nennen das spirituelles Wachstum.

    Das geschieht solange, bis alle Menschen auf der Welt die vollkommene Freiheit erlangt haben.

    Die Wissenschaft nennt das Evolution.

    Ich nenne es Gottes Liebe.

  17. Christina 17. Februar 2017 um 08:43 #

    Zunächst fiel mir die Eizelle ein, winzig klein. Sie teilt sich unaufhörlich, bis sie das geworden ist, was ihre Bestimmung ist: Pflanze, Tier, Mensch. Jedes von ihnen sorgt für sich dafür, dass es wachsen und Früchte tragen kann, ob bewusst oder unbewusst. Keines kann allein leben. Der Mensch benötigt eine Familie – großes Boot. Familien wiederum leben ebenso in einem Verbund, Dorf, Stadt, Land – noch größeres Boot, in dem sich Jeder so gut wie möglich verwirklichen kann, sich in Sicherheit wiegen, „schaukeln“ wie in einem Boot, kann. Sowohl Pflanze, Tier und Mensch tragen etwas in sich, das sich nach Geborgenheit, nach Liebe sehnt – und so streben wir alle dem großen Schiff zu, ob bewusst oder unbewusst. Wir nennen es GOTT oder absolute LIEBE.

  18. Erika 24. März 2017 um 20:03 #

    Etwas Kleines loben, d.h. würdigen und wertschätzen für das, was es ist und kann, und es nicht mit dem Großen vergleichen…
    und dann das Große für Großes, Gewichtiges nutzen…eigentlich eine simple Lebensweisheit…man erinnere sich an den Spruch:
    alle (und alles) haben (hat) mal klein angefangen….

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