Zeit haben oder nehmen?

Zeit haben heißt:
wissen, wofür man Zeit haben will
und wofür nicht.

Emil Oesch

Stefans Meinung

Den Inhalt dieses Sinnspruches habe ich mittlerweile verinnerlicht:
Ich sage nicht mehr „Ich habe keine Zeit für x“, sondern ich sage „Ich möchte lieber y tun“.

Wenn ich über die Vergangenheit spreche, sage ich nicht mehr „Ich hatte keine Zeit“, sondern ich sage „Ich habe mir keine Zeit dafür genommen.“ Das ist einfach nur ehrlich – denn ich habe es selbst in der Hand, was ich mit meiner Zeit anfange.

Wie hältst du das mit dem „Zeit haben“?
Hinterlasse unten deinen Kommentar.
Ich freue mich auf deine Meinung.

LG,
Stefan

PS: Mein Tipp: Nimm dir jeden Morgen Zeit für den täglichen Sinnspruch – die paar Sekunden hast du 🙂

87 Responses to Zeit haben oder nehmen?

  1. Peter 14. April 2015 at 18:12 #

    Das sehe ich genauso.
    Was auch immer ich mit meiner Zeit anfange bleibt letztlich mir überlassen, obwohl ich gerne Energie für Arbeit aufwende, um letztlich „ein Brot auf dem Teller zu haben“ :-).

    PS: Kennt ihr das, wenn ihr an einem freien Tag euch etwas vorgenommen habt, das aber über den Haufen werft und dann etwas komplett anderes tut?
    Ich gebe ehrlich zu, das habe ich noch nicht so oft getan.

    • Stefan Seidner 15. April 2015 at 09:34 #

      Hallo Peter,

      diese Energie wende ich auch gerne auf. Wobei man diskutieren könnte, ob bei uns nicht etwas zu viel Energie für Arbeit aufgewandt wird…

      Zu deiner Frage: Heißt das du wärst gerne spontaner?
      Ich finde es gut, wenn du dir an einem freien Tag Zeit für das nimmst, was du dir vorgenommen hast 🙂

      LG,
      Stefan

    • Edda E. Glogger 18. September 2015 at 20:04 #

      ich sage lieber:

      „ICH GEBE MIR DIE ZEIT“

      Wenn Du sagst: „ich nehme mir die Zeit“ – Da stimmt doch etwas nicht – oder? Wieso nehmen? ich bin für „GEBEN“!

      Wortspielerei? ich meine: „BEWUSSTES SEIN“ – ganz liebe Grüße … Edda

      • Stefan Seidner 15. Oktober 2015 at 22:03 #

        Interessante Sichtweise, Edda.
        „Ich gebe mir Zeit“ klingt tatsächlicher sanfter als „Ich nehme mir Zeit“.
        Doch woher kannst du dir etwas geben, wenn du es vorher nicht genommen hast? 😉

    • Ute 21. September 2015 at 18:53 #

      Ich habe meinen job gekündigt, der mir meine kostbare zeit geraubt hat.
      Ich habe mich für eine umschulung entschieden, und bin richtig glücklich mich für die „zeit“ entschieden habe.
      Meine zeit hat sich in qualitätszeit umgewandelt. egal ob ich mir am Wochenende etwas vorgenommen habe und mich dann auch mal ganz spontan für was anderes entscheide, ist es meine qualitätszeit

      • Stefan Seidner 25. Oktober 2015 at 15:22 #

        Hallo Ute. Super dass du den Mut aufgebracht hast einen neuen Weg einzuschlagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht einfach ist.

      • bording 23. Februar 2016 at 11:07 #

        Ich denke Zeit entsteht durch Bewegung, die Zeit entsteht und ist zwischen den Bewegungspunkten. Wenn alles ohne Bewegung, und Stille ist, steht die Zeit auch still. Das gilt auch beim Denken.

        • Reinhard 13. Juni 2016 at 14:02 #

          Ich sehe das genauso, ohne Bewegung gibt es keine Zeit, damit ist die Zeit von Materie abhängig.

    • Margarete Meißner 9. Juli 2016 at 15:40 #

      Zeit ist relativ und jeder hat ein anderes Empfinden, „seine/ihre“ Zeit betreffend.

      Was einer langweilig findet, kann der andere durchaus als Auszeit betrachten.

    • Birgit aus der schönen Steiermark :) 6. September 2016 at 10:44 #

      Koch finde den Spruch wunderschön und bin sehr dankbar und glücklich darüber jetzt jeden Tag so positive Sätze zu lesen. <3 Denn Positives zieht immer Positives an.:-) Also: Danke, Danke, Danke!!! Ganz liebe Grüße

    • johannes 13. Dezember 2016 at 10:12 #

      weder nehme noch gebe ich mir Zeit, da zeit für mich keine rolle spielt.
      wofür Zeit?
      Wenn es doch immer jetzt ist!!!
      fröhliche g. johannes der Zeitlose

      • Stefan Seidner 13. Dezember 2016 at 12:35 #

        Ich meine zu verstehen worauf du hinaus willst. Würde mich interessieren, ob du stets im Moment lebst…

        • johannes 14. Dezember 2016 at 11:59 #

          Absolut, ein kleiner Reim von mir bringt möglicherweise mehr Klarheit.

          Die Zeit, sie eilt dahin geschwindt,
          je schneller Du läufst umso schneller sie verrinnt.
          Und das ist kein Scherz, setz Dich hin und komm zur Ruhe,
          und öffne mal dein Herz.
          Ich bin sicher Du wirst erkennen, es hat keinen Sinnnur schnell zu rennen,
          Denn hast Du erst die Zeit durchschaut, wird auf einmal die Stille in Dir laut.
          Das Leben das ist zeitlos, hast Du es einmal erkannt
          Bist Du Deine Sorgen los.
          Der jetzige Moment wird ewig dauern,
          warum sollte man da noch trauern?
          Das Gegenständliche ist vergänglich, ich weiß
          Du hast es schon gesehen, doch das Leben dauert lebenslänglich
          Und das hab ich gesehen.

          fgj.

          • Stefan Seidner 17. Dezember 2016 at 11:13 #

            Ein tolles Plädoyer für das Jetzt. Danke fürs Teilen, Johannes!
            Das kann man häufiger lesen und wird immer noch neue Aspekte darin erkennen können…

  2. Jacoba van Bergen 14. April 2015 at 22:17 #

    da stehe ich vol dahinter ,bin mir davon bewußt und leben mit diese uberzeugung, mit freundliche grüße.
    Jacoba van Bergen

    • Stefan Seidner 15. April 2015 at 09:29 #

      Sehr gut. Es freut mich diese Gemeinsamkeit mit dir zu haben, Jacoba 🙂

  3. Issi 28. April 2015 at 07:04 #

    was ist ZEIT?
    besitz?
    nur eine redensart?
    wer hat deine zeit, wenn sie nicht bei dir ist?

    du kannst entscheiden, ob du etwas tust oder nicht tust.
    du ent-scheidest.
    frei?

    alle haben gleichviel zeit.
    alle wollen überleben.
    oder doch „leben“?

    • Stefan Seidner 28. April 2015 at 17:30 #

      Das sind gute Fragen, über die man lang philosophieren kann. Eng verknüpft mit der Frage nach der Existenz des Schicksals…

      Genau: Jedem von uns steht pro Tag die gleiche Zeit zur Verfügung – und was wir aus dieser Zeit machen, können wir frei entscheiden.

  4. Ralf Krzykalla 8. Mai 2015 at 11:09 #

    Zeit, das ist in der Tat ein wichtiges Thema. Das viel zu wenig zur Sprache kommt, wie ich finde. Ja, ich kann mich entscheiden. Und ja, ich finde auch, ich kann ehrlicher damit umgehen, wie ich mich entscheide. Wie ich meine Zeit für mich persönlich gestalten will. Mir war z. B. der Satz „Ich habe dann keine Zeit“ irgendwie immer zu schwammig formuliert, besonders bei Freunden. Das ist vielleicht ja auch nur eine Ausflucht in ein schon längst gewohntes rationales Zeitmanagment, dem wir alles Gefühl bereitwillig unterwerfen. Was wir schon gar nicht mehr bemerken.

    Ein Zeitunternehmer in eigener Sache zu sein, das entspricht irgendwie dem aktuellen Zeitgeist, das ist vielen in Fleisch und Blut über gegangen. Es verheißt Stärke und eine vorbildliche Flexibelität im Handeln und Tun, wenn wir immerfort beschäftigt sind. Wenn wir zu den Machern gehören, wenn wir möglichst viele „wichtige“ Termine haben, dann verspricht uns das eine ordentliche Sinngebung und gesellschafliche Anerkennung obendrein. Nach dem Credo: Wer nichts tut, wer nicht ständig in Bewegung bleibt, der lebt nicht, der ist nicht lebendig und der verschwendet vor allem seine „wertvolle“ Zeit.

    Ich habe mir allerdings schon oft die Frage gestellt: Sind wir wirklich so frei in unserer Entscheidung, wie wir das gerne hätten? Es kam hier auch schon die Spontanität zur Sprache. Hier stellt sich für mich die Frage, inwieweit kann ich ihr noch Raum geben? Ich habe leider viel zu selten erlebt, dass Menschen, die sich darüber gefreut haben, gerade Zeit eingespart zu haben, diese überhaupt sinnvoll hätten nutzen können. Ich habe das Gefühl, die Zeit wird oft instrumentalisiert, um ein Bild von sich selbst zu schaffen, das dem allgemeinen Zeitgeist, sich bereitwillig einem rigiden Zeitmanagment zu unterwerfen, entspricht.

    Ich würde dazu gerne diesen Gedanken mal in den Raum werfen: Dass wir umso mehr von der Zeit beherrscht werden, umso mehr wir versuchen, sie zu beherrschen.

    „Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist“. (Robert Lembke)

    Ich versuche dem Planen meiner Zeit natürlich einen angemessenen Raum zu geben und das Ergebnis dann auch offen und ehrlich zu vertreten. Weil wir das für eine gute Strukturierung des Alltags sicherlich auch brauchen. Ich versuche allerdings auch, mir völlig planlose Zeiten zu erlauben. Zeiten, in denen ich spontan sein kann und sein darf. In denen „wichtige“ Entscheidungen auch mal gar keine „wichtige“ Rolle spielen sollen, in denen „die Zeit“ auch mal überhaupt kein wichtiger Maßstab mehr für mich ist. Zeiten, in denen auch die „Langsamkeit“ noch eine Rolle spielen darf. Denn ich habe den Eindruck, gerade die Langsamkeit, die Bedächtigkeit und das Verweilen im jeweiligen Moment, sind Entscheidungen, die viele Menschen schon gar nicht mehr als posiitv empfinden können.

    Liebe Grüße
    Ralf

    • Stefan Seidner 17. Mai 2015 at 16:49 #

      Hallo Ralf, Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Das Zitat von Robert Lemke ist sehr treffend – ich habe es gleich in den 3. Jahreszugang des täglichen Sinnspruchs aufgenommen 🙂

      > Ich habe leider viel zu selten erlebt, dass Menschen, die sich darüber gefreut haben, gerade Zeit eingespart zu haben, diese überhaupt sinnvoll hätten nutzen können

      Bei diesem Satz fühle ich mich ein Stück weit ertappt. Ich bin nämlich derzeit auch ein Mensch, der alles möglichst schnell und effizient abarbeiten möchte – doch so einen richtigen Plan, was ich mit der „gewonnenen“ Zeit tue, habe ich meistens nicht.

      Mich würde interessieren wie viele dieser „planlosen Zeiten“ (super Idee übrigens) du dir gönnst und wie du sicherstellst diese auch einzuhalten.

  5. Tina 10. Mai 2015 at 20:12 #

    Ich sage nur : it’s my life !!! Meine Zeit !!! Habe und mußte ich aber auch erst mal lernen !!! Jeder kann und sollte nur das tun in der Zeit, was er wirklich will, und nix anderes, es muss mir damit gut gehen und niemand anderen !!! Ich lebe und denke nur für mich, alles andere ist quatsch, auch wenn man damit manchmal nicht gut da steht, ich habe nur das eine Leben, die. … Meine Zeit !!!!

    • Stefan Seidner 17. Mai 2015 at 16:34 #

      Ich sehe es auch so, dass man bei sich anfangen sollte. Man kann anderen nur dann etwas geben, wenn man vorher sich selbst etwas gegeben hat.

  6. Ulla 25. Mai 2015 at 18:58 #

    Zeit „haben“ – eines Tages wurde mir klar:

    Irgend wann hat jemand eine Uhr erfunden – und seitdem hechelt die Menschheit hinter der Zeit her.
    Da habe ich die Uhr abgelegt, und mein Gefühl für Stimmigkeit noch mehr trainieren können ….

    Und ein Freund erklärte mir den Unterschied zwischen pünktlich und rechtzeitig:

    Wenn meine Mutter micht erwartet – und ich aber das Gefühl habe, dass mein Freund, der schon länger so komisch drauf ist – sich was antun könnte, und ich zu ihm statt zu ihr fahre, und ihn gerade noch davon abhalten kann, aus dem Fenster zu springen, dann wir ich bei meiner Mutter zwar nicht pünktlich – aber bei meinem Freund rechtzeitig …

    • Stefan Seidner 5. Juni 2015 at 19:21 #

      Ich trage auch bewusst keine Uhr. Vielleicht sollte ich mal schauen, ob ich die Uhr auch auf dem Rechner ausblenden kann… 😉

  7. Eva 5. Juni 2015 at 18:32 #

    Meine Bedürfnisse werden an erster Stelle erfüllt und dafür nehme ich mir Zeit.
    Das gilt für die Gegenwart, als auch für die Vergangenheit.

  8. Wolfgang 15. Juni 2015 at 16:04 #

    Es gibt in der Tiefe nur die Zeit, die Dir nimmst……

  9. Stefan Frank 22. Juni 2015 at 13:53 #

    Warum sollte man sich Zeit nehmen?
    Ich betone das Wort ’nehmen‘.
    Von wem will man die Zeit nehmen?
    Von einem anderen Menschen?
    Von irgendeinem ‚Zeit-Kontingent‘?
    Von sich selbst – Zeit wegnehmen?

    Ist es denn nicht besser sich Zeit zu geben?

    Oder auch: »Ich gebe mir Zeit für Sie! «

    • Stefan Seidner 22. Juni 2015 at 17:28 #

      Guter Punkt. Ich würde sagen man nimmt sich die Zeit von dem 24-Stunden-Kontigent, das sich jeden Tag wieder auffüllt 🙂

      Da Nehmen und Geben untrennbar miteinander verbunden sind, stellt sich die Frage bei „Ich gebe mir Zeit“ in meinen Augen allerdings auch…

  10. Issi 22. Juni 2015 at 21:22 #

    wenn es „den Raum“ und „die Zeit“ gar nicht einzeln getrennt gibt
    sondern nur die sogenannte „Raumzeit“
    dann ist es schön, zu sagen „Ich bin für dich da!“
    anstatt „ich nehme/gebe mir zeit für dich“ oder „ich habe zeit für dich“

    wenn der satz ich-bin-für-dich-da auseinandergenommen wird, sind es zwei teile:
    1. „ich bin“ ist die zeit und
    2. „da“ ist der raum

  11. Astrid 8. Juli 2015 at 18:51 #

    hallo…die ihr hier kommentiert habt…sehr beeindruckend und vielseitig.
    ich persönlich nehme oder gönne mir meine Zeit ausschließlich dann,wenn ich merke
    ich werde oder bin etwas gestresst……habe aber auch schon positiven Zeitstress gehabt,welcher sehr angenehm war.
    Seit dem ich das tue geht es mir sehr gut damit und es ist mir dann auch egal wer gerade anruft,da mein
    Telefon mit mir spricht….grins
    Und was die Spontanität angeht,das mußte ich auch erst lernen,was ich nicht mehr missen möchte,da ich
    dadurch viel mehr Lebensfreude erfahren dürfte.
    Meine Zeit gehört in erster Linie mir,danach entscheide ich dann wer von meiner wertvollen Zeit etwas abbekommt.
    LG Astrid

  12. Kerstin 24. August 2015 at 14:58 #

    Hallo Stefan,

    einen schönen Spruch hast Du mir geschickt, den ich voll und ganz teile, lieben Dank dafür.

    Auch ich habe es mir seit längerem zur Gewohnheit gemacht, immer Zeit zu haben.

    Ich trage lange schon keine Armbanduhr mehr, und habe erkannt, man kann zwar die Uhr ablegen, seinen Kalender zerreißen, aber die wertvolle Zeit rennt davon und vergeht wie im Fluge.
    Die Zeit kennt keine Pause!

    • Stefan Seidner 2. September 2015 at 12:29 #

      Gerne, Kerstin.
      Ich trage auch keine Armbanduhr, habe aber außen doch immer mein Handy dabei…
      Ja, die Zeit kennt echt keine Pause – ihr ist es egal ob wir sie beobachten oder nicht.

  13. Tiki 27. August 2015 at 09:36 #

    Wir haben ALLE gleich viel Zeit. Nämlich 24 Stunden täglich. Wichtig ist nur wem oder was wir sie schenken. Ich sage immer: Schenke den Menschen die dir gut tun, dir Kraft und Energie geben etwas mehr deiner Zeit und verringere die Zeit mit Menschen die dir Energie und Kraft rauben

    • Stefan Seidner 2. September 2015 at 12:36 #

      „Etwas oder jemandem Zeit schenken“ ist eine schöne alternative Formulierung für „Zeit nehmen“. Danke für diese Inspiration, Tiki!

  14. Angelika 4. September 2015 at 19:08 #

    Mir gefällt der Spruch weil er die Verantwortung enthält die ich zu100%habe. Für meine Zeit, mei Leben, mein Handeln und so ermöglicht,daß ich mich entwickeln kann. LG. Angelika

    • Stefan Seidner 8. September 2015 at 20:59 #

      Ja, „es selbst in der Hand haben“ stimmt überein mit „die eigene Verantwortung übernehmen“. Schön, dass wir das ganz ähnlich sehen, Angelika 🙂

  15. Jutta 10. September 2015 at 10:02 #

    Da fällt mir zuerst ein Spruch aus Afrika ein: Die Weißen haben Uhren, wir haben Zeit… Meine Uhr habe ich vor Jahren abgelegt, als ich mit Reiki begonnen hatte. Sie störte mich dabei.

    Zur Zeit habe ich überhaupt ein etwas gestörtes Verhältnis, sie ist mir „irgendwie“ unheimlich. Wir sagen, die Zeit vergeht. Tut sie aber doch nicht wirklich, sie ist immer da… Können wir überhaupt Zeit „haben“? Es ist unsere Aufmerksamkeit, unsere Energie, die wir Dingen, Ereignissen, Aufgaben und Menschen schenken… Das kann uns nach dem Gesetz der Resonanz stärken oder schwächen, wir haben es in der Hand.

    • Stefan Seidner 11. September 2015 at 15:43 #

      Hallo Jutta,
      „Die Weißen haben Uhren, wir haben Zeit“ gefällt mir gut 🙂
      Ich denke auch, dass wir es in der Hand haben was wir mit „unserer“ Zeit anfangen.

  16. Claudia Behrens 15. September 2015 at 11:41 #

    hallo,

    für mich ist es jeden morgen und jeden tag neu zu entscheiden was ich hier auf der Erde mit meiner Zeit anfangen will.
    Das ist die volle Verantwortung für dein Leben.
    Dazu muss man natürlich jeden Morgen sich immer wieder neu zu diesem Bewussten sein entscheiden,denn es ist leicht
    und verführerisch sich einfach einlullen zu lassen.
    Ich meine damit nicht die täglichen Dinge und arbeiten nicht zu tun die anstehen.
    Es ist die Entscheidung in welchem Bewustsein ich sie tue.

    Alles Liebe

    Claudia Behrens

    • Stefan Seidner 15. September 2015 at 18:47 #

      Danke für deinen Kommentar, Claudia.
      Ja, unser System hat einen hohen „Einlull“-Faktor – andererseits erlaubt es uns Andersdenkenden die Dinge anders zu machen. Ich bin jedenfalls dankbar in einem so freien Land wie Deutschland leben zu dürfen 🙂

  17. christian gugenberger 25. Oktober 2015 at 18:25 #

    Zeit, gibt es die überhaupt? Wer kennt es nicht, so sehr in einer Tätigkeit versunken zu sein, dass die Zeit aufhört zu existieren und daher keine Rolle mehr spielt? Für mich sind dies die schönsten Dinge, welche gefühlt außerhalb von Raum und Zeit stattfinden…..Sehen das andere auch so wie ich?

    Guten Abend und liebe Grüße

    Christian

    • Stefan Seidner 25. Oktober 2015 at 21:44 #

      Ja, ich sehe das genauso wie du, Christian. Wenn man voll in seinem Element ist, ist die Zeit einfach egal – man verschmilzt mit dem Moment 🙂 Geht mir zum Beispiel bei sehr guter Musik so 🙂

  18. Apali 28. Oktober 2015 at 20:02 #

    Zeit ist relativ und eigentlich gibt es gar keine Zeit…
    Sich Zeit nehmen für sich selbst finde ich das wichtigste,
    Leider vergessen die meisten in unserer schnelllebigen Zeit viel zu oft.

    • Stefan Seidner 29. Oktober 2015 at 08:55 #

      Ja, wenn das Wörtchen „eigentlich“ da nicht wäre 😉
      Stimme dir zu: Zeit für sich nehmen ist echt das Wichtigste – denn wenn man sich nicht um sich selbst kümmert, dann kann man anderen auch nichts geben…

  19. Dany 13. November 2015 at 12:27 #

    hallo Stefan,

    interessanter Sinnspruch, den ich als Lyrikerin auf meine Weise kommentiere:

    ZEIT-MESSER (HUMORIG)

    Zeit ist das Gerüst des Lebens
    – Meßlatte des Werdens und Vergehens
    – Maß für Leere oder Fülle
    – Skala für Entwicklung oder Hülle

    Doch wissen wir das noch zu schätzen?
    Sind doch dabei, nur noch zu hetzen!
    Dabei ist es für ALLE gleich!
    Wir sind also gleich zeit-reich!

    Die meisten doch fühlen sich zeit-arm.
    Termine, Hetze, – StressAlarm
    und der Verkehr legt’s wieder lahm!

    Es lohnt sich drüber nachzudenken
    sein Zeitkonto anders zu lenken
    und mehr nach Zeit für sich zu streben
    denn es ist schnell vorbei – das Leben!

    Einen *zeitreichen* Tag wünsche ich
    und herzliche Grüße

    Dany

    • Stefan Seidner 14. November 2015 at 00:31 #

      Wow, Danke für deinen tollen lyrischen Beitrag, Dany!
      Du hast viel von dem bereits Kommentierten in deinen Zeilen verarbeitet – super Sache.
      Schön auch, dass alle weiteren Sinnspruch-Reisenden sich an deinem Gedicht erfreuen können 🙂

      • Dany 15. November 2015 at 17:23 #

        Freut mich, das es gefällt! Werde sicher in Zukunft noch den einen oder anderen lyrisch passenden Kommentar einbringen, wenns thematisch passt! Zum Thema ZEIT habe ich mehrere Texte geschrieben – doch das würde den Rahmen hier sprengen.

    • Maria 6. Dezember 2015 at 12:22 #

      Hallo Dany,

      das Gedicht gefällt mir auch sehr gut! Ich packe schöne Texte gern mal in Bilder und gebe sie in mein Album ‚In-Form-ationen‘.
      Das würde ich auch gern mit deinem Text machen, falls du es mir erlaubst… Wenn ja, wen benenne ich als Autor? Nur ‚Dany‘ oder magst du mir deinen vollständigen Namen verraten?

      Liebe Grüße und einen wunder-vollen Nikolaustag,

      Maria

  20. johnklar 13. November 2015 at 23:14 #

    stimmt, erinnert einen daran die prioritäten abzuwägen!

  21. Maria 5. Dezember 2015 at 17:03 #

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und freue mich, dabei zu sein… ab und zu werde ich sicher auch einen Kommentar abgeben 😉

    Zum Thema Zeit fällt mir zum Einen ein Aphorismus ein (aber leider nicht mehr, von wem er ist)

    „Du wirst keine Zeit haben, wenn du dir nicht Zeit nimmst/gibst, Zeit zu haben!“

  22. Ute64 11. Dezember 2015 at 17:51 #

    Ich lebe seit ca. 20 Jahren ohne Uhr, also fast zeitlos. Mein Tagesrhythmus wird von meinem Körper und meinem Geist bestimmt. Auch das Aufstehen gelingt mir früh zu jeder zeit ohne Wecker.
    Ich lege niemanden Rechenschaft über meine Zeit ab, das Tempo bestimme ich selbst.
    Meine letzte Arbeit habe ich gekündigt, weil sie mir nicht nur die Zeit sondern auch die Gesundheit geraubt hatte. Und nichts bringt mir beides zurück.
    Nun lebe ich achtsam, lebe nicht ständig nach Zeitplan sondern lasse mich auch treiben so wie das Wasser. In dieser Zeit bin ich „nur“ anwesend, Zuschauer von außen und beobachte, was auf mich zukommt und spüre mich hinein, ob es mir gut tut. So habe ich meine Gesundheit wieder erlangt und gehe meinen Weg, der mich von meiner Kraft, meinen Ideen und Inspirationen treibt und nicht von der Zeit.

    • Stefan Seidner 15. Dezember 2015 at 16:04 #

      Danke für deinen Kommentar, Ute. Das klingt sehr gut. Jetzt würde mich allerdings schon interessieren wie du das mit Terminen handhabst und was du arbeitest…

  23. Susi keller 31. Dezember 2015 at 17:58 #

    Hallo Stephan
    Ihr tut alle so, als ob Zeit haben Luxus wäre. Was ist mit all den Menschen die arbeitslos sind und froh wären, sie hätten soviel zu tun, dass ihre Zeit kostbar würde. Klar, die Zeit, ein Konstrukt des Menschen, gibt unserem Dasein Struktur. Dies ist notwendig, aber es gibt zu jedem Thema
    Unterschiedliche Blickwinkel.

    • Stefan Seidner 5. Januar 2016 at 00:53 #

      Danke für deinen interessanten Kommentar, Susi! Hmm, vielleicht fühlen sich von diesem Zitat vor allem solche Menschen angesprochen, die sehr viel in ihr Leben reinzupacken versuchen.
      Ein anderer Erklärungsversuch: In unserer heutigen Welt gibt es so viele Möglichkeiten… Das stresst uns – eben weil wir zu vielem Nein sagen müssen, sprich wissen müssen für was wir Zeit haben wollen und für was nicht.
      Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel 😉

  24. Johanna 17. Januar 2016 at 09:46 #

    „Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.“
    Hemingway

    Ich hatte einmal ein Erlebnis, das ich gern eine „Mini-Erleuchtung“ 🙂 nenne. Da ist mir so deutlich geworden, dass Zeit und Zeitgefühl zusammengehören. Seitdem ist mir der Satz und die dazugehörende Erfahrung zu eigen : Ich habe alle Zeit dieser Welt- und was ich in diesem Leben nicht schaffe, schaffe ich in einem anderen… dies zur Grundhaltung werden zu lassen, trägt definitiv zu einem entspannten Lebensgrundgefühl bei – probiert es mal 2 Wochen aus, und es verändert sich definitiv etwas!!

    • Stefan Seidner 19. Januar 2016 at 13:15 #

      Hallo Johanna, das ist eine grandiose Einstellung. Vor allem für die viel getriebenen Menschen in unserem Zeitalter der Informations-Überflutung. Ich werde das ausprobieren und berichten wie es sich anfühlt 🙂

  25. Hans Kempe 18. Januar 2016 at 09:28 #

    Hallo und guten Morgen,
    da Zeit ein Mach-Faktor ist mache ich mir weniger Gedanken um die Zeit sondern um den Fakt was ich mit der Zeit, wenn ich welche habe, anfangen werde. Heute mache ich mal nicht viel – also habe ich Zeit und Morgen muss ich von München nach Magdeburg – Zeit ist da weniger wichtig als der Fakt und das wissen wie lange der Zug braucht. Keiner wird sagen: ich brauche 5 Stunden und 47 Minuten Zeit bis zum Ziel sondern der Zug brauch 5:47 Stunden von A nach B!
    Fahrzeit und meine Zeit im Zug ist nicht das gleiche da der Zug weiss was passiert ich aber nicht was in den 5:47 Std. mit und in dieser Zeit passiert. Heute nehmen ich mit mal Zeit alle Eintragungen intensiv zu lesen! Danke Stefan!

    • Stefan Seidner 19. Januar 2016 at 14:50 #

      Ja, das sehe ich so wie du: Es geht nicht darum wie viel Zeit da ist (denn es ist für jeden gleich viel da), sondern was man innerhalb dieser Zeit macht.

  26. Eva 1. Februar 2016 at 21:03 #

    Alles ist JETZT!
    Danach würde ich gerne leben.
    Auf der Arbeit fühle ich mich häufig gehetzt! Muss dann über mein Zeitmanagement Rechenschaft ablegen, da ich mich für andere Prioritäten entschieden habe, als es mein Arbeitgeber verlangt. Da stehe ich oft im Konflikt mit der Zeit. Zu Hause freue mich dann umso mehr, wenn ich über meine Zeit frei verfügen kann.

    • Stefan Seidner 3. Februar 2016 at 11:57 #

      Hm… immer schwierig wenn man in der Pflicht steht. Vielleicht kannst du dein eigenes Ding starten…

  27. Hildegard Hauptmann 5. Februar 2016 at 08:39 #

    Guten Morgen Stefan,

    mir gefällt dein Spruch und die Verinnerlichung.

    Ich respektiere jetzt die Zeitspanne, die ich für eine bestimmte Sache brauche, um diese Aufgaben auch mit innerer Zufriedenheit abzuschließen. Früher saß mir immer ein „Antreiber“ im Nacken, der mir konstant einreden wollte, dass ich zu langsam bin.
    Mir gefällt, dass Du die Zeit hast, jeden Kommentar zu lesen und darauf zu antworten.

    • Stefan Seidner 6. Februar 2016 at 11:19 #

      Danke für deinen Kommentar, Hildegard.
      Diesen Antreiber hab ich auch – doch ich rauche immer öfter die Friedenspfeife mit ihm.
      Ja, ich nehme mir Zeit alle Kommentare zu lesen und antworte auf die meisten 🙂

  28. Mariela1964 19. Februar 2016 at 09:43 #

    Whow….dankeschön für diesen wertvollen Gedankenimpuls und ja..Du hast vollkommen recht!
    Auch ich..ganz besoders ich..schmunzel..tu das fast täglich..das ich mir selbst oder anderen sage „Ich hatte dafür keine Zeit..weil..!“
    Doch jetzt hast Du mir klar gemacht, das das im Grunde genommen nur eine Ausrede ist..meistens jedenfalls..denn was Dir wichtig ist, für das findest Du auch Zeit!
    Danke von Herzen für dieses“aufmerksam machen“..ab sofort denke ich diesbezüglich um..es braucht eigentlich nur eines dazu..absolute Ehrlichkeit..sich selbst, aber auch jedem anderen gegenüber.. 🙂

    • Stefan Seidner 22. April 2016 at 14:26 #

      Freut mich, dass ich dich hier inspirieren konnte, Mariela 🙂
      Stimmt: Das hat viel mit Ehrlichkeit zu tun…

  29. Lutz FDöhring 10. März 2016 at 14:35 #

    Die Kunst ein Egoist zu sein! Nach diesem Buch habe ich probiert nur die Wahrheit zu sagen. Zu schweigen war keine Alternative
    Nicht nur schwer sondern meistens verletzend für mein Gegenüber..
    Scheinbar geht es nicht mehr in der heutigen Zeit.
    Schade zwar aber es lebt sich leichter mit den “ kleinen Notlügen “
    Aber will auch ich immer die volle Wahrheit hören?

    • Stefan Seidner 23. April 2016 at 09:51 #

      Hallo Lutz, ich kenne das Buch nicht. Frage mich, ob dort erklärt wird, wie man gewaltfrei seine ehrliche Meinung ausdrücken kann.
      Ich glaube die „volle Wahrheit zu hören“ kann weh tun, aber viele Umwege ersparen…

  30. Thorsten 15. März 2016 at 11:21 #

    Hallo zusammen,

    ich behaupte, wir alle haben Zeit … immer!
    24 Stunden jeden Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Und niemand kann uns diese Zeit nehmen.
    Es gibt keinen Menschen, dessen Tag durch kosmischen Einfluss, durch Magie oder Diebstahl weniger als 24 Stunden hat. Zeit kann uns keiner nehmen, darum haben wir immer Zeit.

    Was wir nicht immer haben, ist LUST. Wir selbst bestimmen wie wir die Zeit einteilen und wofür wir sie nutzen. Wir entscheiden zwischen verschieden Möglichkeiten und priorisieren. „Ich habe keine Zeit“ ist nichts anderes als „Ich habe (jetzt) keine Lust“.

    Ich denke an diesen Beispielen lässt sich das gut verdeutlichen. Ich sage:
    Samstags habe ich keine Zeit zum shoppen, weil Bundelisga läuft.
    Ich habe keine Zeit einem Kollegen zu helfen, weil ich mein Projekt vorantreiben muss.

    Ich meine:
    Samstags habe ich keine Lust zum shoppen, weil Bundelisga läuft.
    Ich habe (jetzt) keine Lust einem Kollegen zu helfen, weil ich mein Projekt vorantreibe muss.

    Zeit habe ich in beiden Fällen … aber ich lege fest wofür ich sie nutze.

    übrigens … sich von anderen hetzen zu lassen und seine Zeit fremdbestimmt zu verplanen, ist auch eine Entscheidung, die jeder Betroffene irgendwann gefällt hat.

    • Stefan Seidner 23. April 2016 at 10:11 #

      Ja, das ist nochmal super und anschaulich zusammengefasst, wie ich das auch sehe. Danke Thorsten!
      Die „Lust auf bestimmte Dinge“ wiederum ist abhängig davon welche Bedürfnisse man hat und wie gut diese gerade erfüllt sind.

  31. Gerlinde Shabani 23. März 2016 at 10:19 #

    So wahr…..bis vor kurzem habe ich auch immer gesagt: ich habe keine Zeit für….
    Dann habe ich die Notbremse gezogen, und siehe da auf einmal bleibt Zeit für angenehme Dinge. ?LG

    • Stefan Seidner 29. April 2016 at 23:23 #

      Ja, die Notbremse muss heutzutage wohl manchmal sein. Bei den (zu) vielen Möglichkeiten die uns unsere Welt bietet, verheddert man sich gerne in zu viele Dinge…

  32. Figge 5. April 2016 at 08:25 #

    Hallo, vielen Dank für diese wundervollen Zeilen. Ich bin Buchautorin und schreibe ebenfalls Gedichte und Verse. Zu Deinen Zeilen fällt mir auch mein Gedicht ein:

    Einen Augenblick verweilen,
    in der Stille, das ist Leben.
    Einen Augenblick genießen, ohne Reue,
    dafür sich selbst eine Auszeit geben,
    das ist himmelsgleich.

    Einen Augenblick verschenken,
    das ist auch Leben.
    Einen Augenblick erschaffen, den es gar nicht gibt,
    nach Geborgenheit und Frieden streben,
    das ist das Gefühl, wenn man ehrlich liebt.

    Einen Augenblick nach oben sehen,
    die Weite spüren und die Unendlichkeit.
    Einen Augenblick lang sich selbst verstehen,
    ein Glücksgefühl erscheint; manchmal, für die Ewigkeit.

    Deine Zeilen machen mir sehr viel Freude. Vielen Dank.

    Zauberhafte Grüße, Martina (Tina) Figge

    • Stefan Seidner 29. April 2016 at 23:42 #

      Danke Martina, dass du deine wertvolle Dichtung hier mit uns teilst!
      Ich hoffe es werden noch viele Sinnspruch-Fans deine Zeilen lesen und sich eine Scheibe deiner Inspiration abschneiden – sprich sich immer öfter bewusst dem Augenblick hingeben – er ist immer da 🙂

  33. Christine 21. April 2016 at 10:35 #

    hm, ihr schreibt viel von eurem Leben über das ihr selbst bestimmt. Wie ist das mit denen, die kleine Kinder haben? Da ist sehr wenig eigene Zeit/Freiraum vorhanden… das finde ich oft sehr schwer.
    Ich habe z.B. in der Regel vormittags knappe 3 std. Zeit. Oft habe ich in dieser Zeit aber Dinge zu erledigen, die sein müssen. Ansonsten habe ich erst wieder Abends Zeit, es sei denn, eines oder beide Kinder weinen, haben ein Problem etc. (was öfter vorkommen kann). Auch das ist nicht wirklich freie Zeit, da man auf Abruf da sein muss…
    Aber ich könnte Abends z.B. sagen, das ich zum Sport gehe, bin aber ehrlich viel zu erschöpft dafür und sitze lieber auf dem Sofa.
    Zusammenfassen muss ich schon sagen, dass man mit kleinen Kinder schon sehr fremdbestimmt ist, was die Zeit angeht 😉

    • Stefan Seidner 30. April 2016 at 00:06 #

      Ja, Kinder sind vermutlich die zeitintensivste Sache für die man sich auf der Welt entscheiden kann… Ich habe noch keine eigene Erfahrung damit, sehe aber bei anderen Menschen wie viel Zeit sie da rein investieren.
      Ich hoffe du hast Unterstützung durch deinen Partner / deine Familie.

  34. Maria 22. April 2016 at 15:11 #

    Hallo zusammen… dieser Gedankenaustausch trifft gerade genau den Punkt, was ich in letzter Zeit im Umgang mit meinen Mitmenschen (Freunde, Arbeitskollegen usw.) geändert habe… Ich spreche nicht mehr von Zeit, sondern von Prioritäten… 😉
    Das bedeutet natürlich, dass man unter Umständen auch Freunden ‚vor den Kopf stoßen wird‘, wenn man z.B. eine Einladuung nicht annehmen kann… nicht, weil man keine Zeit hat, sondern weil es nicht DIE Priorität hat…
    Allerdings das Schöne an diesem neuen Umgang mit meinen (mir geschenkten) 24 Stunden ist, dass ich meine Prioritäten (sprich meine Zeit) viel bewusster aufteile… 🙂
    Und ja, Stefan… schön, dass eine Antwort hier für dich eine hohe Priorität hat – danke dafür!

    • Stefan Seidner 30. April 2016 at 00:17 #

      > Ich spreche nicht mehr von Zeit, sondern von Prioritäten

      Super Sache! Und ja, vielleicht stößt du damit Andere vor den Kopf. Doch wenn du nur nach der Schnauze anderer tanzt, bist du nicht mehr du selbst – und auf lange Sicht nicht mehr in deiner Kraft. Nur wenn du für dich selbst sorgst, hast du Anderen auch langfristig etwas zu geben.

  35. Maria 23. April 2016 at 11:24 #

    Ich sehe heute erst den Kommentar von Thorsten… da hatte sich meiner ja fast erübrigt.. 😉

    und ja, das mag ‚egoistisch‘ klingen, so zu handeln… aber ich erwarte das ja von meinen Freunden genauso… jeder soll für sich sehen, was seine Prioritäten sind und dementsprechend handeln…
    was jetzt nicht heißt, wenn ich z.B. einem Freund beim Umzug meine Hilfe zugesagt habe, dass ich an dem Tag andere Prioritäten habe und ihm das mitteile… 😉

    Lieben Gruß und schönes Wochenende,

    Maria

    • Stefan Seidner 30. April 2016 at 00:25 #

      Genau, ich finde man sollte seine Prioritäten kennen und diese auch klar kommunizieren. Auf der anderen Seite sollte man auch zu seinen Entscheidungen stehen – vor allem wenn andere Menschen direkt beteiligt sind.

  36. Petrus Pohn 18. Juni 2016 at 17:30 #

    Das Konzept von Zeit ist sehr relativ(Raumzeit) und in letzter Konsequenz eine Illusion.

    Ich spreche gerne von Uhrzeit anstatt von Zeit.

  37. Wilhelm 29. Juni 2016 at 21:53 #

    Mein Vater hat Zeitmesser repariert. Er glaubte, dass die Besitzer dieser Uhren, die Instrumente in erster Linie für die Sicherheit der Übereinstimmung mit der allgemein gültigen Zeit gebrauchten. Er füllte seine Zeit mit dem, was ihm als wichtig für sein Leben erschien. Der Zeitaufwand war ihm dabei egal. Ich lebe ähnlich wie mein Vater es tat, außer das ich die Wichtigkeit der Zeitmessung meinem Handy überlasse und ich meine Zeit mit vielen Teile, in der Hoffnung, dass geteilte Zeit allen hilft, auch mir. Ergo, je mehr Menschen ich helfe, je mehr Menschen helfen mir und je mehr geteilte Zeit erhalte ich zurück.

  38. somirnixeuchnix 19. Juli 2016 at 23:02 #

    jemand der raum – & zeit-frei denken kann (soll’s geben!)- glaubt,glaubt(ewig-l-ich)-an GOTT!-was spielt da uns’re ZEIT-rechnung vor ?

  39. Christa 26. Juli 2016 at 11:54 #

    Solange ihr in Zeit denkt, denkt ihr….und seid in Zukunft und Vergangenheit gefangen…lebt im JETZT, dann seid ihr mit der kosmischen Quelle verbunden, dann seid ihr intuitiv, dann habt ihr keine Aengste und Sorgen mehr, denn im JETZT seid ihr immer gluecklich. Ihr loest Euch vom EGO auf diese Art, welches in der Zeit lebt und sie braucht- darum kreisen die Gedanken, was war, was sein wird- was nie so ist wie man dachte….insofern, findet die Erleuchtung indem ihr lernt im JETZT zu sein. Denn Zeit ist eine Illusion, es gibt immer nur das JETZT. Eckhard Tolle in dem Buch, die Kraft der Gegenwart beschreibt das sehr beeindruckend. Seitdem bin ich gluecklich und habe keine Sorgen mehr. Keine Zeit- diesen Satz gibt es nicht mehr.

    • Stefan Seidner 13. August 2016 at 17:19 #

      Danke für deinen inspirierenden Kommentar, Christa! In meinen Augen stellt sich nur die Frage, wie praxistauglich die von dir beschriebene Einstellung gegenüber Menschen ist, die sich noch nie mit der Kraft der Gegenwart* beschäftigt haben. Bei solchen Menschen würde ich (derzeit) eher noch von „Zeit nehmen“ reden…

  40. Monika 5. August 2016 at 09:59 #

    da haben ja schon sehr viele Wesen ihre Meinung über die Zeit hinterlassen. Finde ich ganz toll. Stimmt, es gibt in Wirklichkeit keine Zeit, aber hier im Spiegel der Wirklichkeit existiert sie. So habe ich schon vor langer Zeit beabsichtigt, dass ich immer genug Zeit habe für alles was mir wichtig ist.Und ich muss mich oft wundern wie viel Zeit ich habe.

    • Stefan Seidner 13. August 2016 at 17:29 #

      Ja, jeder Mensch hat jeden Tag genau die gleiche Zeit zur Verfügung – nämlich 24 Stunden. Doch jeder geht anders damit um und empfindet anders darüber 😉

  41. Giovanni 4. März 2017 at 09:58 #

    „Zeit“ ein Kunstwort!
    Es gibt nur LEBEN und das möglichst im Bewußt-SEIN.

  42. Bk jakob 22. März 2017 at 20:43 #

    Zeit ist für mich relativ denke dennoch dahin zu kommen zur richtigen zeit am rechten Ort in wahrer Liebe zu sein.

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